Es ist nicht leicht, sich seiner Umwelt mitzuteilen. Es gibt Menschen, die dies super gut können, indem sie kluge Reden halten. Ich gehöre eher zu denen, die dies schriftlich versuchen. Damit es für den Leser nicht langweilig wird, kam ich irgendwann auf die Idee, meine Ansichten in Geschichten zu verpacken. Bislang kamen dabei eine Krimiserie heraus, die in Bremen spielt und zur Zeit 16 Bände umfasst und eine weitere, in Wolfenbüttel spielende Krimiserie, mit momentan 32 Bänden. Darüber hinaus 3 Kriminalgeschichten um den Löwen von Braunschweig, der Nachkriegsroman 'Mein Leben danach', die deutsch - deutsche Wiedervereinigungsgeschichte 'Krötenwanderung', regionale Romane wie 'Sommerfrische in Cremlingen', 'im Schatten dunkler Erinnerungen' und einige Kurzgeschichten, die ich auf meinen Lesungen vortrage. Doch was nutzen die besten Geschichten, wenn keiner sie liest, weil mich niemand kennt. An dieser Stelle möchte ich mich für die Unterstützung durch die Braunschweiger Zeitung bedanken, die mit ihren Artikeln sicherlich dazu beiträgt, dass dieses Manko schon bald der Vergangenheit angehört.


Zum ersten Wolfenbüttler Autorenmarkt am 19.11.05:

Bezugnehmend auf den Bericht in der Braunschweiger Zeitung vom 21.11.05, siehe oben, kann ich an dieser Stelle nur aus meiner Sicht berichten und die ist längst nicht so getrübt, wie der Artikel es vermuten lässt.

Hier wurde, für Wolfenbüttel erstmalig in dieser Form, ein Bogen zwischen Kommerz und Literatur gespannt. Es wurde eine Plattform geschaffen, von der aus es gilt, die Welt der Lesemuffel zu erobern. Natürlich ist es nicht leicht, mit vorbeihastenden Menschen in einer Einkaufspassage ins Gespräch zu kommen und sie für Kultur zu begeistern, aber allen Unkenrufen zum Trotz dies war ein Anfang, auf dem sich durchaus aufbauen lässt.

Fakt ist, hier sind drei Seiten gefragt, um eine Wiederholung erfolgreicher zu gestalten. Zum einen müssen Sponsoren her, die eine vernünftige Werbung für den nächsten Autorenmarkt auf die Beine stellen. Zum zweiten sollten sich einige Autoren bei der Präsentation ihrer Stände etwas mehr ins Zeug legen und zum dritten wäre es vielleicht ratsam, die Stände noch mehr zu zentralisieren. Auf diese Weise käme sicherlich der Flair auf, den viele meiner Autorenkollegen so schmerzlich vermissten. Wenn es allen Beteiligten gelingt, in dieser Richtung aktiv zu werden, werden die Menschen, die mit Stolz in einer Stadt leben, die eine große kulturelle Vergangenheit aufzuweisen hat, sicher nicht mehr achtlos an denen vorbeihasten, die sich aufgemacht haben, um Lessings Erbe anzutreten.

Ich möchte an dieser Stelle keinesfalls verpassen, der Assistentin des Forum Management, Frau Silke Hoffmann und Viola Bischoff, Mitarbeiterin des Stadtmarketing Wolfenbüttel, aber auch dem Mitinitiator Volker Wendt für ihr Engagement zu bedanken.

Aller Anfang ist schwer.

Uwe Brackmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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